|Rezension|Die Shannara Chroniken * Elfensteine ♥ Terry Brooks


Der Ellcrys, der heilige Baum der Elfen, stirbt. Mit ihm vergeht auch der Bann, der die Dämonen aus der Welt der Sterblichen fernhält, und die ersten dieser Bestien haben die magische Grenze bereits überwunden. Amberle Elessedil, die Tochter des Königs der Elfen, ist die einzige, die einen neuen Ellcrys pflanzen kann. Um das letzte Samenkorn des Ellcrys zum Leben zu erwecken, begibt sie sich auf gefährliche Reise zum Wildewald. Denn die Dämonen wissen von ihrer Aufgabe und sie werden alles tun, um sie aufzuhalten. Zum Glück steht ihr der junge Heiler Wil zur Seite – und mit ihm die Elfensteine von Shannara.


Das Cover gefällt mir im Großen und Ganzen eigentlich ganz gut. Jedoch gefällt es mir zu dem Buch nicht, denn das Cover hat recht wenig bzw. gar nichts mit dem Buch zu tun. Es ist viel zu nah an der Serie gehalten worden. Weder das Meer noch die merkwürdige Maschine im Hintergrund kommt in der Geschichte vor. Die Kleidung, die Amberle auf dem Cover trägt, gefällt mir ganz gut und würde auch zur Geschichte passen.



Als die ersten Dämonen die Mauer der Verfemung durchbrechen und alle Erwählten töten liegt es an Amberle den Ellcrys zu retten. Sie soll den Samen dem Blutfeuer übergeben und so einen neuen Baum erwecken. Doch diese Reise ist lang und schwer, doch zur Seite steht ihr der junge Heiler Wil. Während Amberle und Will unterwegs sind, kämpfen der König und die Krieger gegen die Dämonen an um sie so lange wie möglich vom Ellcrys fernzuhalten.

♥♥♥

Die Geschichte wird aus der Sicht verschiedener Personen erzählt. Zum einen wird die Schlacht des Elfenvolks und derer Verbündete gegen die Dämonen sehr ausführlich erzählt. Dies hat den Großteil des Buches eingenommen und, obwohl ich sowas eigentlich nicht langweilig finde, hatte ich irgendwann die Nase davon voll. Ich konnte und wollte nach einiger Zeit einfach keine Schlacht mehr lesen, da die Strategie und das ganze Vorgehen dermaßen genau wiedergespiegelt wurden, dass sich solche Szenen endlos über viele Seiten gezogen haben. Ich hatte das Gefühl, dass nichts wirklich Wichtiges passiert und war oft kurz davor, mehrere Seiten zu überblättern (Was ich noch nie gemacht habe). Zum anderen wurde die Reise von Wil und Amberle erzählt und diese waren das komplette Gegenteil dazu. Es war spannend und aufregend, aber nicht zu sehr überhäuft. Leider waren diese Parts nicht ganz so lang. Mir hat gefallen, wem Wil und Amberle begegnen und was sie erleben. Dass Eretria noch eine wichtige Rolle einnimmt, hat mir ebenfalls gut gefallen. In den Abschnitten in welchen Andor und Allanon erzählen, hatte das Buch eine andere Wirkung auf mich als wenn es um Wil und Amberle ging. Die Geschichte wirkte dann erwachsener und reifer. Am Anfang wurde auch viel von der Vergangenheit und den vergangenen Geschehnissen berichtet, was einerseits interessant, aber andererseits unnötige längen waren. Am Schluss ergab vieles zuerst keinen Sinn, doch der Leser und Will wurden von Allanon aufgeklärt und so verstand man die Zusammenhänge sehr gut.
Amberle wirkte auf mich sehr jung und naiv. Sie war oft ängstlich und schüchtern und fühlte sich ihrer Aufgabe kaum gewachsen. Erst am Ende wird ihr klar, welche Rolle sie wirklich spielt und dass sie keine Angst zu haben braucht. Sie hat gut in die Geschichte reingepasst und man erfährt ihre Gedanken und Sorgen. Wil habe ich sehr gerne gemocht, er ist geheimnisvoll und man erfährt nicht sofort was er vorhat. Er ist eine starke Persönlichkeit, auch wenn er manchmal an sich zweifelt. Er konnte Amberle eine gute Stütze und ein guter Freund sein. Eretria mochte ich wohl am liebsten. Sie ist eine starke, junge Frau, die mit ihrer wilden Entschlossenheit etwas zu tun und ihrem Eigensinn bei mir einen Platz im Herzen gefunden hat. Allanon als allwissender und weiser Druide gefiel mir auch sehr gut, er hat ein wenig die Rolle des Gandalf aus „Herr der Ringe“ übernommen. Andor, ein Sohn des Königs, machte im Laufe der Geschichte eine unglaubliche Wandlung durch.


Als Fazit kann ich nur sagen, dass das Buch nicht ganz schlecht ist und dass mir die Idee mit dem sterbenden Baum sehr gut gefallen hat. Die meisten Charaktere waren auch gut gewählt, doch leider hat man trotz über 700 Seiten nicht immer so viel über sie erfahren, generell waren sie alle eher undurchsichtig und mehr ein Rätsel. Auch hat es wirklich einige Längen und ich habe ewig für dieses Buch gebraucht und oft hat mir auch einfach nur die Lust gefehlt, weiter zu lesen. Mich hat oft nicht interessiert wie es weitergeht und das war sehr schade. Ich kann leider nur 2 von 5 Leseeulen für dieses Buch geben.



Ich hoffe euch hat die Rezension gefallen :)
 Herzlichen Dank für dieses Rezensionsexemplar


Kommentare:

  1. Oh, schade. Aber wohl berechtigt, wenn ich Deine Rezi so lese.
    Hast Du gut beschrieben. :)

    Liebe Grüße Katie

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    1. Ja, es war schon schwer das Buch so zu bewerten, da das sonst auch noch nie vorgekommen ist.
      Dankeschön. :)

      Liebe Grüße
      Steffi

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    2. Huch, mein Kommi wurde ja zweimal gepostet. Ich lösche den unteren mal. :( Habe übrigens gestern auch so ein Buch begonnen, was sehr schwierig ist. Naja, abwarten.

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    3. Oh okay, ich hoffe dein Buch wird noch besser und wünsche dir mal viel Spaß beim weiterlesen. :)

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