|Rezension|Die Auserwählten * In der Todeszone ♥ James Dashner

Der letzte Teil der nervenzerreißenden und dystopischen Trilogie "Die Auserwählten". Statt der versprochenen Freiheit steht Thomas die nächste Prüfung bevor. Mit einem operativen Eingriff soll ihm sein Gedächtnis zurückgegeben werden. Doch Thomas weiß, dass er den Wissenschaftlern von ANGST nicht trauen darf. Deshalb müssen er und seine Freunde so schnell wie möglich fliehen, hinaus in die Todeszone. In eine Welt, in der sich ein tödlicher Virus immer weiter ausbreitet. Und er muss dafür sorgen, dass ANGST ihn nicht länger manipulieren kann. Denn die grausamen Experimente müssen endlich gestoppt werden.

Dieses Cover gefällt mir von allem am besten. Es ist ein wenig düsterer und auch die Farben mag ich sehr. Es ist auch wieder darauf nur eine Person als „Schatten“ zu sehen, hinter dieser Person ist ein weißes Licht was das ganze sehr mysteriös erscheinen lässt. Wo genau der abgebildete Ort sein soll, kann ich jedoch gar nicht genau sagen, denn ich habe mir die meisten Schauplätze anders vorgestellt. Ansonsten ein sehr gelungenes Cover. 

Thomas und seine Freunde konnten der gefährlichen Brandwüste entkommen und wurden in das Hauptquartier von ANGST gebracht. Wieder einmal hat ANGST sie alle in den Händen und gibt ihnen die Möglichkeit, dass sie wieder ihre Erinnerungen zurückbekommen. Nur somit sollen sie helfen können ein Gegenmittel gegen Den Brand zu finden. Obwohl sich einige für die Gehirnoperation entscheiden, kann Thomas ANGST nicht vertrauen, zu oft haben sie ihn manipuliert und falsche Tatsachen erzählt. Doch ihm und seinen Freunden gelingt es aus dem Quartier zu fliehen. An seiner Seite sind Newt, Minho, Brenda und Jorge, zusammen machen sie sich auf den Weg nach Denver, dort sollen die Menschen noch vor dem Brand sicher sein. Doch schnell müssen sie das wahre Ausmaß der Krankheit erkennen. Mithilfe des Rechten Arms wollen sie gegen ANGST kämpfen und sie somit aufhalten. Dass jedoch immer mehr Immune auf nicht erklärbare Weiße verschwinden lässt Thomas wieder verunsichern. Am Ende landet Thomas wieder in den Fängen von ANGST, einzig und allein an ihm liegt es jetzt alle zu retten damit sie endlich ein normales Leben führen können.  

♥♥♥

Ich hatte erwartet im dritten Teil noch mehr über ANGST und die Hintergründe herausfinden zu können. Das war leider nicht immer so und oft wurde der Leser mit neuen Geheimnissen und Tatsachen verwirrt. Man fängt selbst schon an alles in Frage zu stellen und niemandem mehr zu vertrauen. Auch als dann die Wahrheit ans Licht gekommen ist, war ich mir nicht sicher, ob das die wirklich wahre Wahrheit ist, oder ob uns noch etwas Weiteres überrascht. Schauplatz dieses Buches sind diesmal die Städte der Nichtidentifizierten. Der Titel hat mich deswegen etwas in die Irre geführt. Als Todeszone wird nicht ein neuer Handlungsort vorgestellt, viel eher verstecken sich hinter dem Begriff Teile des Gehirns der Auserwählten. Die Handlungen sind meist Spannend, doch auch gibt es Abschnitte in denen wenig passiert und somit sich alles in die Länge zieht. Wieder einmal beschreibt Dashner alles anschaulich und erschreckend. Auch als Leser ist man in der Zwickmühle, wer die guten und wer die Bösen sein sollen, denn jede Organisation hat Gründe dafür und dagegen. Das Ende ist nochmal extrem Spannend und der Beste Teil des Ganzen Buches. Leider tappt man bis zum Schluss immer noch ziemlich im Dunkeln, doch der Grund für das Ausbrechen der Krankheit ist wirklich grauenvoll. 
Die Charaktere haben sich auch im letzten Teil wieder sehr weiterentwickelt und doch gibt es immer noch Personen die man nicht durchschauen kann, somit ist der Leser mit seinen Fragen allein. Als stärksten Nebencharakter würde ich Brenda bezeichnen. Sie ist unglaublich ehrgeizig und oft auch eiskalt. Leider ist das Verhältnis zwischen Theresa und Thomas aufgrund des zweiten Bandes weiterhin gestört und es verbessert sich im Laufe des Buches auch nur minimal. Ohne zu Spoilern lässt sich leider nicht viel genauer auf die Entwicklung aller eingehen. Nur so viel ist zu sagen; Jeder einzelne ist ein wunderbarer Charakter mit seiner ganz eigenen und individuellen Geschichte, die uns bis zum Ende verborgen bleibt. 


Das ist ein wirklich gelungener Abschluss der Trilogie. Doch leider bleibt der Leser mit offenen Fragen zurück. Auch ist es zeitweise sehr zäh vorangegangen. Trotzdem werde ich die Strünke und Thomas sehr vermissen. Für mich 4 von 5 Leseeulen für diese fantastisch erschaffene Welt. 


 

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