|Rezension| Die letzten Tage von Rabbit Hayes ♥ Anna McPartlin

Stell dir vor, du hast nur noch neun Tage. Neun Tage um über die Flüche deiner Mutter zu lachen. Um die Hand deines Vaters zu halten (wenn er dich lässt). Und deiner Schwester durch ihr Familienchaos zu helfen. Um deinem Bruder den Weg zurück in deine Familie zu bahnen. Nur neun Tage, um Abschied zu nehmen von deiner Tochter, die noch nicht weiß, dass du nun gehen wirst.

Das Buch hat einen schwarzen Hintergrund, auf dem bunte Blumen zum Blühen kommen. Der Titel selbst ist in schöner geschwungener Schrift über die ganze Seite angeordnet, wenn man drüberfährt spürt man die einzelnen Buchstaben.  Ich finde die Farben und die Schrift extrem passend zu diesem Thema. Es war mitunter ein Grund warum ich dieses Buch ausgewählt habe.

♥♥♥ 

Ich bin mit der Erwartung an dieses Buch gegangen, dass die Geschichte aus der Sicht von Rabbit erzählt wird.   Das Buch ist jeweils aus verschiedenen Blickwinkeln geschrieben. So lernt man die einzelnen Charaktere kennen und lieben. Und es entsteht ein Überblick über die darin vorkommenden Personen.  Wir lernen in diesem Buch sehr unterschiedliche Charaktere kennen, die genau dieses Buch auch ausmachen. Zuerst war ich etwas verwirrt über die vielen Namen, es dauerte eine Zeit bis ich alle Namen zuordnen konnte. Da wäre als erstes Molly, die Mutter von Rabbit. Sie stellt sich als Löwenmutter dar, die alles  für ihre Familie tun würde und niemals aufgibt. Dann Jack, der Vater, der im Gegensatz zur Mutter stumm vor sich hin leidet und seine Gefühle nicht offen zeigen kann.
Grace, die Schwester, ein totaler Familienmensch. Und Dave,  der Bruder, der mit seiner Musik in der ganzen Welt umherreist. Juliet die Tochter von Rabbit, die mit 12 Jahren die Krebserkrankung ihrer Mutter miterleben muss.   Dann wäre noch Marjorie,  die beste Freundin von Rabbitt.  Und zum Schluss Johnny, ein Freund und die große Liebe von Rabbit, sie alle spielen eine wichtige Rolle im Leben von Rabbit.
Die Geschichte beginnt damit, dass Mia “Rabbit“ ins Hospiz einzieht. Und genau um diese Tage des Abschiedes geht es in diesem Buch. Es wird manchmal lustig, aber auch traurig erzählt. Es werden alle Gefühle angesprochen, die jeder einzelne der Protagonisten erlebt. Gefühle zwischen Hoffnung und Verzweiflung. 
 


Insgesamt ein Buch das ich jederzeit weiterempfehlen kann. Hier wird offen über das Thema Tod gesprochen, aber auch aufgezeigt, wie verschieden jeder einzelne mit diesem Thema umgeht.Der Anfang war etwas schwierig zu lesen, da zwischen Rückblick und Gegenwart hin und her gewechselt wird. Aber mit der Zeit findet man sich in die Erzählweise. Und es entsteht ein Überblick über die darin vorkommenden Personen. Dadurch gibt es vier Leseeulen zu vergeben.



 Wie hat euch das Buch gefallen? Werdet ihr es demnächst lesen? ♥ 

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